14.160 Jugendliche haben in Nordrhein-Westfalen bei der Bundestagswahl für Jugendliche unter 18 am 18. September ihre Stimme abgegeben. Im Schnitt machten damit in jedem der 77 NRW-Wahllokale 183 Kinder und Jugendliche ihr Kreuz bei einer Partei und einem Direktkandidaten. Besonders hoch war die Beteiligung im Wahlkreis Hagen – Ennepe-Ruhr-Kreis I. Hier warfen 1.396 Mädchen und Jungen ihre Stimme in die Wahlurne.
Wahlsiegerin bei den Jungwählern ist die SPD mit 24,7 Prozent. Es folgen Grüne (20,6), CDU (19,7), Piraten (7,7), Tierschutzpartei (7,0), FDP (6,3) und Linke (6,1). 63 Prozent der Jungwähler waren älter als 14 Jahre.
Neun Tage vor der Bundestagswahl, konnten bei der Jugendwahl U18 bundesweit alle Kinder und Jugendlichen wählen. Ziel von U18 ist es, möglichst viele Kinder und Jugendliche dauerhaft für Politik zu begeistern.
Die Wahl fand in Wahllokalen statt, die u.a. in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen, Schulclubs, Sportvereinen, Bibliotheken, Schwimmbädern oder auf öffentlichen Straßen und Plätzen in Form mobiler Wahllokale eingerichtet werden konnten. Bundesweit nahmen 126.461 Jugendliche an der Wahl teil.
Zu den Organisatoren von U18 gehörten unter anderem der Deutsche Bundesjugendring, das Deutsche Kinderhilfswerk und die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland. Sie und viele weitere hatten sich zum Netzwerk U18 zusammengeschlossen. Aus der ursprünglich regionalen Initiative ist damit inzwischen die größte politische Bildungskampagne für Menschen unter 18 in Deutschland geworden.
Mehr Demokratie hatte zusammen mit dem Landesjugendring die Koordination der Aktion in Nordrhein-Westfalen übernommen. Außerdem hatten wir unsere Kölner Landesgeschäftsstelle als Wahllokal angemeldet.









