Der Rat der Stadt Krefeld hat am 19. Juni ein Bürgerbegehren für den Verkauf von Anteilen des städtischen Klinikums an einen privaten Investor für unzulässig erklärt.
Die Stadt Krefeld sucht derzeit nach einem strategischen Partner für die "Städtische Krankenhäuser Krefeld gemeinnützige GmbH". Die Beschäftigten des Klinikums sind nach Angaben der Gewerkschaft hierdurch verunsichert. Es habe sich das Gefühl aufgebaut, dass das Klinikum auf jeden Fall verkauft werden soll und dass eine kommunale Trägerschaft, zum Beispiel mit einem Partner wie den Duisburger Kliniken, gar kein Thema mehr sei.
Verdi befürchtet im Falle eines Verkaufs Nachteile sowohl für Mitarbeiter als auch für die Patienten. Ein privater Eigner wolle Rendite, werde Stellen abbauen und aus dem Tarifvertrag aussteigen. Damit verschlechtere sich auch die Betreuung der Patienten. Deshalb solle die Stadt eine kommunale Partnerschaft zumindest ausprobieren. Laut Expertenaussagen könne dies das Krefelder Haus retten.
Der Krefelder Rat hält u. a. den Kostendeckungsvorschlag des Bürgerbegehrens für unzureichend.









