Demokratie-Kino: Voller Hörsaal in Münster

Seit der Auftaktveranstaltung am 19. Januar ist klar: das „Demokratie-Kino“ der Mehr Demokratie-Hochschulgruppe Münster wird ein Riesenerfolg. Wir staunten nicht schlecht als zur Auftaktveranstaltung, der Vorführung der Dokumentation „Taxi zur Hölle“, statt der erwarteten 20 mehr als 100 Zuschauerinnen und Zuschauer erschienen. Zweimal mussten wir den Raum wechseln, um alle Studis unterzubringen.

 

Da blieb uns nichts anderes übrig als am Tag darauf bei der Uni-Verwaltung anzurufen und um einen anderen Veranstaltungsort zu bitten. Jetzt haben wir vorgesorgt und für alle Fälle den Audimax geblockt. Es gibt also Grund zur Freunde. Doch was viel wichtiger ist: die Studierenden haben mit ihrem großen Interesse gezeigt, dass sie offenbar bereit sind, sich mit unbequemen Themen auseinanderzusetzen. Alle waren von den in dem Film „Taxi zur Hölle“ geschilderten Ereignissen wie Folter und Mord im Namen von Demokratie und Terrorbekämpfung, sichtlich bewegt. Die Betroffenheit war mit Händen zu greifen.

 

So kam es, dass viele der Studierenden nach der Filmvorführung den Umgang der US-amerikanischen Regierung mit terrorverdächtigen Personen verurteilten und nicht nur die Schließung des Gefangenenlagers

Guantanamo und aller weiteren rechtsfreien Räume forderten, sondern auch auf die Einhaltung der Genfer Konvention, der Bestrafung der Folterer sowie der politisch verantwortlichen Personen und das Ende der Anwendung der Todesstrafe pochten. Sie schlossen sich damit einer <link http: action.amnesty.de l ger p dia action public>Resolution der Menschenrechtsorganisation Amnesty International an, die am 23. Januar US-Präsident Barack Obama kurz vor seiner Rede zur „Lage der Nation“ übergeben werden wurde.

Ich denke, so kann es weitergehen.

 

Was ist das Demokratie-Kino?

Die Mehr Demokratie-Hochschulgruppe bringt in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung das Demokratie-Kino in den Hörsaal: eine Auswahl von drei Dokumentarfilmen aus China, Liberia und den USA zeigt Unrecht und Leid, aber auch Hoffnung und Veränderung. Immer donnerstags, jetzt im Audimax, immer ab 20 Uhr. Vor jeder Dokumentation gibt es außerdem einen spannenden Vorfilm. Das Demokratie-Kino bietet somit eine kleine Bestandsaufnahme und einen Blick hinter die Kulissen der Weltdemokratie.

 

Hier das Doku-Programm in Kürze:

19.01., 20 Uhr, <link http: www.whydemocracy.net film>Taxi zur Hölle (USA).

06.01., 20 Uhr, <link http: www.whydemocracy.net film>Wählt mich! (China)

02.02.,, 20 Uhr, <link http: www.whydemocracy.net film>Die Chefin (Liberia)

 

Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Pressemitteilung

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