Das Democracy Camp Germany 2026 in Vallendar – Eine Erfahrung, die bleibt

Bild Democracy Camp Vallendar

 

Beim diesjährigen Democracy Camp in Vallendar trafen sich rund 60 junge Menschen aus ganz Europa, darunter Teilnehmende aus Tschechien, Frankreich, Belgien, Österreich, Rumänien, Bulgarien und der Ukraine. Gemeinsam tauschten sie sich fünf Tage über Nachhaltigkeit, Inklusion sowie europäische und jugendpolitische Teilhabe aus. Im Mittelpunkt standen dabei das gemeinsame Lernen, neue Perspektiven und die Weiterentwicklung eigener Ideen.

Nach kürzerer, aber auch sehr langer Anreise kamen alle am 17. Juni im Internationalen Haus der Familie zusammen. Dort erwartete die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm aus interaktiven Workshops, einem Ausflug zur UN nach Bonn sowie vielen Gelegenheiten, eigene Projekte und Ideen einzubringen.

Zu Beginn gab es eine Kennenlernrunde und weitere kleine Spielen. So gab es einen erstes Austausch unter den Teilnehmenden und das Eis wurde schnell gebrochen. Trotz der teils anstrengenden Anreise blieb die Energie beim Europa-Quiz am Abend hoch, bei dem die Teilnehmenden ihr Wissen unter Beweis stellen konnten.

Der zweite Tag begann mit einem World Café, organisiert von Mehr Demokratie, in dem sich die Teilnehmenden über Jugendbeteiligungs-Möglichkeiten aus ihren jeweiligen Ländern austauschen konnten. Die verschiedenen Perspektiven und Erfahrungen aus den anderen Ländern lieferten wertvolle Impulse und regten dazu an, neue Lösungsansätze für Herausforderungen im eigenen Umfeld zu entwickeln. Anschließend vermittelte Achim Wölfel, Landesgeschäftsführer von Mehr Demokratie NRW, die Grundlagen direkter Demokratie und Bürgerbeteiligung. So konnten die zuvor gesammelten Eindrücke eingeordnet und in konkrete Handlungsansätze übertragen werden. Ergänzt wurde das Programm durch Vorträge zur Partizipation auf EU-Ebene sowie einen Workshop zu Intersektionalität, der verschiedene Zugänge zu gesellschaftlicher Teilhabe beleuchtete.

Ein besonderes Highlight war der Ausflug nach Bonn. Auf dem Programm standen der Besuch des UN-Campus und ein spannender Workshop der SoLaWi Bonn/Rhein-Sieg e.V. im Kultur 41. Beim Besuch des UN-Campus erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in die verschiedenen Aufgabenbereiche der UN in Bonn. Im Workshop bekamen sie spannende Einblicke in das Konzept der solidarischen Landwirtschaft sowie in die Organisation und Finanzierung des Vereins. Den Tag ließen alle schließlich bei einem gemeinsamen Pizzaabend entspannt ausklingen.

Der nächste Tag brachte einen spannenden Perspektivwechsel, bei dem die Ideen und Projekte der Teilnehmenden selbst im Mittelpunkt standen. Dabei bekamen sie die Möglichkeit ihre eigenen Workshopszu leiten. Diese reichte von Initiativen für kostenlosen Museumsbesuch bis hin zu Naturschutzprojekten und natürlich durfte eine Einheit Demokratie Fitness auch nicht fehlen. Dabei wurde deutlich, wie viel Engagement und Kreativität in den diversen Ideen steckt. Diese Vielfalt spiegelte sich auch in der Cultural Night wider, bei der alle ein Stück ihre Kulturen präsentierten, mit Süßigkeiten, Getränken, Tänzen und Kleidung. Ein bunter Mix aus allen Teilnehmerländern, bei dem alle ihre Kultur teilen konnten und gemeinsam Freude daran hatten, das zu zeigen, worauf sie stolz sind. 

Am letzten Tag stand das Thema Beteiligung noch einmal intensiv im Fokus. Im Workshop wurden Projekte vorgestellt, die durch das Engagement der Zivilgesellschaft vorangebracht wurden und als Beispiele gelungener Partizipation dienen. Die Teilnehmenden hatten die Aufgabe, diese Projekte genauer unter die Lupe zu nehmen und zentrale Erkenntnisse für ihre eigene Arbeit mitzunehmen.

Zusätzlich entstand eine gemeinsame Zusammenstellung das Democracy Handbook, an der sich alle aktiv beteiligten und ihre jeweiligen Fähigkeiten einbringen konnten. Dann endete auch schon der letzte Tag des Camps mit einer gemeinsamen Feedbackrunde, bevor sich alle schweren Herzens auf den Heimweg machten.Das Democracy Camp hinterlässt vor allem eines. Die Erkenntnis, dass junge Menschen motiviert sind, sich aktiv einzubringen, ihre Meinungen auszutauschen, zu diskutieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln und so Demokratie aktiv mitzugestalten. 

Das war bereits unser fünftes Demokratie-Camp, das wir gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Democracy International organisiert haben. Weiter geht es bereits diesen August mit dem Democracy Camp in Bulgarien vom 26-30 August.

Pressemitteilung

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Termine

23.07.2026

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Dortmund
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