Landesvorstandswahlen 2020

Am 31. Oktober 2020 werden die neuen Landesvorstände für die nächsten zwei Jahre gewählt. Hier stellen sich die Kandidierenden vor.

Die Kandidierenden

Andrea Adamopoulos

Mein Name ist Andrea Adamopoulos, ich bin 38 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und unseren beiden Kindern in Hürth bei Köln.

Die Direkte Demokratie ist ein Lebensthema für mich. Seit 2003 arbeite ich für den Omnibus für Direkte Demokratie, seit 2009 bin ich Mitglied bei Mehr Demokratie e. V. und seit 2012 im NRW-Landesvorstand tätig. Direkte Demokratie begreife ich als Gestaltungsinstrument, mit Hilfe dessen wir unser Gemeinwesen in einem regelmäßigen Abstimmungsprozess konkret bearbeiten können. Das ist in meinen Augen eine künstlerische und soziale Herausforderung, der ich mich gern stellen möchte. Deshalb arbeite ich mit dem Omnibus und mit Mehr Demokratie e. V. an der Einführung der bundesweiten Volksabstimmung. Ich würde mich freuen, im Landesvorstand weiterhin meinen Teil dazu beitragen zu können.

Amun Ahmadiar

2019 habe ich zum ersten Mal Einblicke in die Arbeit von Mehr Demokratie gewonnen und bin seitdem auch Mitglied. Während des Praktikums habe ich die Bedeutung bürgerlichen Engagements im Büro und bei der Mitgliederversammlung hautnah erleben können.

Seit April darf ich Mehr Demokratie als Mitarbeiter im Rahmen des Transparenzbündnisses „NRW blickt durch“ unterstützen. Hierbei suche ich Wege, die vom Staat genutzten Informationen besser zugänglich zu machen.

Denn neben vielen guten Entscheidungen auf Parlamentsebene tritt oft Fehlverhalten hervor, dass durch eine öffentliche Kontrolle hätte verhindert werden können. Es bedarf in solchen Fällen ausreichender Aufklärungsmöglichkeiten, damit wir Konsequenzen ziehen können.

Das heißt etwa, sich für Informationsfreiheitsgesetze stark zu machen, die das öffentliche Interesse in Abwägungsklauseln berücksichtigen. Sonst fallen Grenzfälle stets einseitig aus – obwohl gerade in diesen Grenzfällen auf beiden Seiten wichtige Rechte betroffen sind, d. h. eine genaue Bewertung umso wichtiger ist.

Im Hinblick auf unsere Demokratie hat mir das Jurastudium noch einmal deutlich gemacht, welche Stärken in unserem kompromissbasierten, parlamentarischen System liegen. Gleichzeitig lernt man die Risiken von Machtkonzentration und struktureller Ungleichheit kennen – ob im Arbeits- oder im Lobbywesen. Es kann passieren, dass einzelne Gruppen bestimmen, womit das Wort Gemeinwohl „gefüttert wird“. Direkte Demokratie – sei es in Form von größerer Entscheidungsgewalt, besserer Beteiligung oder besserer Information – kann in solchen Problemfeldern zu einem Gleichgewicht beitragen und den Ideenaustausch rund um das Gemeinwohl verbessern. Ich halte es für essentiell, dieses Miteinander beider Elemente zu betonen, aber auch einzufordern.

Bei Mehr Demokratie habe ich Initiative, Diskussionskultur und Abgewogenheit vorgefunden. Ich würde mich freuen, die Arbeit fortan als Mitglied des Landesvorstands fortsetzen zu können.

Karin Duden

Mein Name ist Karin Duden, und ich wohne zusammen mit meinem Mann in Bielefeld. Geprägt haben mich eine langjährige Berufstätigkeit in der schulpsychologischen Beratung und mehrjährige Aufenthalte in den USA mit dem Weiterbildungs-Schwerpunkt der Verbesserung von Intergruppen-beziehungen.

Mitglied bei Mehr Demokratie e. V. bin ich seit 2017, es folgte der Aufbau einer Regionalgruppe in Bielefeld mit Veranstaltungen zur verstärkten Bürgerbeteiligung und direkten Demokratie. Dabei schätze ich die Erfahrungen und Ressourcen des Landes- und des Bundesverbands, insbesondere mit seinen kritischen Analysen und fair geführten Diskussionen. Meine Motivation für die Mitarbeit bei Mehr Demokratie e. V. ist, Demokratie-Schwächen auf allen Ebenen zu erkennen bzw. aufzuzeigen und bessere Alternativen zu entwickeln.

Auf kommunaler Ebene setze ich mich für diverse Bürgerinitiativen und Vereine (z.B. Bürgernähe / Piraten), faires ehrenamtliches Engagement (Zeitbankplus Bielefeld e. V., Erfahrungswissen für Initiativen e. V.), Klima- und Umweltschutz, Senioren- bzw. Generationenpolitik ein. Bei auftretenden Verschiedenheiten sind mir respektvoller Umgang und Toleranz wichtig.

 

Mit folgenden landespolitischen Themen möchte ich mich in die Vorstandsarbeit einbringen:

  • Wie können wir unser Wahlrecht verbessern?
  • Wie erreichen wir mehr Einfluss durch Bürgerbegehren und -entscheid bzw. Volksbegehren und -entscheid?
  • Wie kann politische Bildung und aktive Teilnahme gesteigert werden?

Ich bin überzeugt davon, dass wir gemeinsam Verbesserungen erreichen können!

Kurt Jürgen Gast

Ich bin Handwerker aus Wesel am Rhein, Mitglied im Landesvorstand von Mehr Demokratie e. V. NRW und geboren am 20. Juli 1956.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Das ist wie beim Unterschriften sammeln für die verschiedenen Kampagnen, Unterschrift für Unterschrift, Bürgerentscheid für Bürgerentscheid, immer Step By Step, ein Schritt nach dem Anderen. Man benötigt einen langen Atem und eine gehörige Portion Durchhaltevermögen.

Ich habe mich schon immer ehrenamtlich engagiert. Mir hat es noch nie gereicht alle paar Jahre sein Kreuzchen zu machen und das war`s. Eines meiner liebsten Hobbys ist sich einzumischen, gerade wenn die PolitikerInnen ihre Versprechen brechen und uns für dumm verkaufen wollen. Anscheinend haben diese „Eliten“ Angst vor dem Souverän.

Daher war es nur logisch sich bei Mehr Demokratie e. V. einzubringen. Zuerst als Förderer und nach der Einweihungsparty des Kölner Büros am Friedrich-Ebert-Ufer als Mitglied ab 2009. Ebenfalls seit 2009 engagiere ich mich im Landesvorstand von NRW und unterstütze mit meinen Kolleginnen und Kollegen den Landesverband. Wie jedes Jahr wollte ich auch in diesem beim Stadtfest „Wesel erleben“ einen Infostand für Mehr Demokratie organisieren und über den Verein informieren, Flyer und Infoblätter verteilen und Unterschriften für verschiedene Kampagnen sammeln. Leider war es mir in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich.

Denn das unmittelbare Ziel ist die Einführung bundesweiter Volksabstimmungen. Mit Abstimmung 21 und den losbasierten Bürgerräten ist mittlerweile der Anfang gemacht. Denn dann können die BürgerInnen endlich wirklich mitbestimmen, wie es ja eigentlich auch sein soll.

Neben meiner Mitgliedschaft im Landesvorstand von Mehr Demokratie NRW bin ich Mitglied im Netzwerk Grundeinkommen und im Bündnis Grundeinkommen (Die Partei für das Bedingungslose Grundeinkommen)

Ich würde mich freuen, wenn mir weiterhin das Vertrauen ausgesprochen wird und ich die Geschicke des LV NRW weiter mitgestalten darf.

 

Anne Hardt

Ich bin Anne Hardt und seit April 2018 bei Democracy International als Campaigning und Fundraising Managerin tätig. Vorher habe ich meinen Master in Global Public Policy an der Central European University und einer anderen Universität in Barcelona abgeschlossen und war nebenbei für die WageIndicator Foundation in den Bereichen Arbeitsrecht, Lohnvergleiche und Karriere tätig.

Democracy International ist aus einem Netzwerk von Demokratieaktiven rund um die Gründung der Europäischen Bürgerinitiative erwachsen, zu dem auch viele Mitglieder*innen von MD gehörten. Seit 2011 setzen wir uns auf internationaler Ebene für mehr direkte Demokratie und Bürger*innenbeteiligung ein. Innerhalb des Vereins betreue ich neben Fundraising auch das Gesprächsprojekt für Bürger*innen European Public Sphere. Hier arbeiten wir mit MD NRW als ständigem Partner zusammen. Gemeinsam reisen wir durch Europa, oft durch NRW und sprechen über die Zukunft unserer Gesellschaft. 

Seit 2019 bin ich Mitglied bei MD. Sonst habe ich keine weiteren Funktionen in Unternehmen, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts oder in Vereinen/Parteien/Verbänden und Stiftungen inne.

Immer wieder sehe ich in der gemeinsamen Büroarbeit, wie sich die Arbeit von MD und Democracy International ergänzt und befruchtet. Im Falle einer erfolgreichen Kandidatur hoffe ich, diese Zusammenarbeit auch außerhalb der Vorstandssitzungen, z. B. durch meine Expertise im Fundraising, weiter zu fördern und tägliche Beobachtungen direkt einfließen zu lassen.

Ich freue mich darauf, neben der internationalen Ebene auch für mehr Demokratie und Beteiligung in meiner Heimat NRW tätig zu werden. Und dafür ist MD aufgrund der bereits großartigen Arbeit definitiv der beste Ansprechpartner.

Gleichzeitig möchte ich mich für mehr Diversität bei MD einsetzen. Demokratie geht uns alle etwas an und hier müssen wir als Verein vielleicht noch neue Kanäle finden. Ich bin überzeugt, die gemeinsame Diskussion kann MD noch weiter nach vorne bringen.

Bernard Kubel

Mein Name ist Bernard Knubel, ich wohne mit meiner Frau und unserem 12-jährigen Sohn in Köln. Ich bin 57 Jahre alt, in Münster aufgewachsen und habe während des Studiums in Bonn, Berlin und in den USA gelebt. Ich arbeite als Tierarzt im Bergischen Land in einer Pferdefahrpraxis.

Ich bin schon lange politisch interessiert, bisher aber ohne dass ich mich engagiert habe. Das möchte ich gerne ändern. Ich bin seit 2014 Mitglied bei Mehr Demokratie weil wir uns für gute Ziele einsetzen.

Ich sehe in unserem System viele Aufgaben um die sich Bürger selbst kümmern müssen und daher eine Notwendigkeit Bürger wach zu halten, damit professionelle Politiker wirklich auch in ihrem Interesse handeln und nicht im Interesse besser organisierter Verbände. Ich glaube, dass eine gute Organisation der Teilnahme aller politisch interessierten Bürger wertvoll ist, wenn wir das Ziel haben, dass die Regierung das machen soll, was das Staatsvolk will. An dieser Organisation will ich gerne mitarbeiten.

Ina Kuhl

Mein Name ist Ina Kuhl, ich bin 24 Jahre alt und komme aus Brühl bei Köln. Ich bin grade dabei mein Masterstudium der Politikwissenschaft abzuschließen.

Erst im März 2020 kam ich über ein Praktikum zu Mehr Demokratie, und war sofort Feuer und Flamme. Nachdem die neun Wochen Praktikum um waren, bin ich nicht mehr gegangen – ich habe mich sehr gefreut als Studentische Hilfskraft das Team weiter unterstützen zu können. Ab dem 01. Oktober beginnt offiziell meine Traineestelle im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Mehr Demokratie NRW. Mitglied bei Mehr Demokratie bin ich seit Juli diesen Jahres.

Zu meiner Kandidatur: Ich möchte Teil des Landesvorstands werden, um die Sichtweise meiner Generation einzubringen. Was ist uns wichtig? Wie erreicht man mehr junge Menschen? Welche Themen brennen uns auf dem Herzen? Und wie bekommen wir mehr junge Menschen dazu, für ihre Rechte einzustehen und mehr Demokratie zu fordern? Dafür will ich mich einsetzen. Ich möchte es schaffen, Themen anzusprechen, die allen Generationen wichtig sind.

Gisela von Mutius

Mein Name ist Gisela von Mutius, ich bin Politikwissenschaftlerin, 1945 geboren und lebe in Bonn. Beruflich war ich als Projektleiterin bei der Friedrich-Ebert-Stiftung tätig. Seit 2014 bin ich Mitglied im Landesvorstand von Mehr Demokratie.

Enttäuscht von der Politik der SPD habe ich 2012 meine neue politische Heimat bei „Mehr Demokratie“ gefunden. Durch mein Engagement in Bonn bin ich inzwischen in die Rolle einer Beraterin für Bürgeranträge, Bürgerbegehren/-entscheide und Bürgerbeteiligungsverfahren hineingewachsen, was mir große Freude macht. Mit Corona erlebe ich nun die bisher weitreichendsten Einschränkungen von Grundrechten wie z. B. der Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit und der Freizügigkeit. Auch die Meinungsfreiheit gerät in Gefahr, wenn Politik und Medien Kritiker*innen der Krisenpolitik der Regierung in einen Topf mit Corona-Leugnern, Rechtsradikalen, Verschwörungstheoretikern und Antisemiten etc. werfen. Mich entsetzt und beunruhigt, wie schnell unsere Demokratie autoritäre Züge annimmt. Denn ich bin überzeugt, dass uns eine viel existentiellere und dramatischere „demokratische Zumutung“ (Angela Merkel) erst noch bevorsteht: die Klimakrise. Sie wird uns nicht nur Jahre, sondern die kommenden Jahrzehnte in Atem halten. Unsere unvollständige repräsentative Demokratie, das zeigt Corona, ist dafür nicht ausreichend gerüstet. Zukunftsfähig ist nur eine partizipative Demokratie, in der die Bürgerinnen und Bürger weit mehr Mitsprache- und mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten haben als bisher: u. a. durch mehr Transparenz bei politischen Entscheidungen, durch bundesweite Volksentscheide und vereinfachte Volks- bzw. Bürgerentscheide auf Landes- und kommunaler Ebene, durch Beratungsgremien, in denen nicht nur Expertinnen und Experten, sondern auch Bürgerinnen und Bürger mitreden, durch ein personalisiertes Wahlrecht, durch losbasierte Bürgerräte und gute Bürgerbeteiligung auf allen Ebenen des Gemeinwesens. Dafür will ich mich einsetzen.

Ich bin passives Mitglied ohne Funktion bei SPD, Ver.di und NABU.

Prof. Dr. Holger Schiele

Prof. Dr. Holger Schiele (geb. 1969 in Birkesdorf, Krs. Düren): Ich wohne in Düsseldorf in Fahrradentfernung zum Landtag. Nach zehn Jahren Erfahrung in der Wirtschaft bin ich seit 2009 Professor für Technologiemanagement an der Universität Twente.

Seit acht Jahren bin ich aktiv als Landesvorstand von Mehr Demokratie in NRW. Neben verschiedenen kleineren Aktivitäten, war das demokratiepolitische highlight in den letzten Jahren die Unterstützung von „G9 Jetzt“, mit dem Ziel einer Rückkehr zum Abitur nach 13 Schuljahren. Dieses Anliegen im Speziellen und die direkte Demokratie im Allgemeinen konnte ich auch mehrfach im Fernsehen vertreten, u.a. als Gast der WDR Sendung „eins zu eins“. Am Ende war die G9 Kampagne erfolgreich, weil die meisten Parteien die Forderung übernahmen. Ohne das Instrument des Volksentscheids wäre es wahrscheinlich zu keiner Änderung gekommen.

Gleichzeitig zeigte sich aber, dass die Hürde von 1,1 Mio. Unterschriften, die in NRW nötig ist, um einen Volksentscheid durchzusetzen, prohibitiv hoch ist. Deshalb müssen wir uns weiter dringend dafür einsetzen, dass auf Landesebene eine Absenkung der Hürden für Volksentscheide erfolgt.

Mir ist es wichtig, dass Mehr Demokratie seine Kernkompetenz nicht aus den Augen verliert – die Förderung von Volksentscheiden auf allen politischen Ebenen. Könnte man wie in der Schweiz über die Sachthemen, zu denen Unzufriedenheit besteht, direkt abstimmen, hätten wir diese Entwicklung hin zu Populismus nicht. Mehr als noch vor ein paar Jahren wird deutlich, dass wir uns für direkte Demokratie einsetzen müssen! Die Einführung direkter Demokratie gleicht indes eher einem Marathonlauf, als einem Sprint. Daher müssen wir auch stärker junge Menschen einbinden und zum Demokratieengagement bewegen, z.B. durch ein „Demokratiecamp“. Dies ist eine wichtige Aufgabe von Mehr Demokratie in NRW!

Rainer Szesny

Mein Name ist Rainer Szesny, ich bin 43 Jahre alt, Vater einer Tochter und als gelernter Industriekaufmann mittlerweile als Fotograf und Projektmitarbeiter in einem Ingenieurbüro für Verkehrs- und Mobilitätsplanung angestellt.

Mitglied bei Mehr Demokratie e. V. bin ich seit 2019. Einer der Gründe des Beitritts, ist gleichzeitig auch meine größte Motivation den Landesvorstand zu unterstützen: Die rein parlamentarisch repräsentative Demokratie krankt und kann meiner Meinung nach nur gesunden, in dem mehr bürgerliche Partizipation zugelassen wird. Gleichzeitig sehe ich meine demokratische Pflicht, aber auch die Chance der politischen Teilhabe in dieser Funktion.

Diese Teilhabe kann ich in der Parteienlandschaft und den damit verbundenen Fraktionszwängen für mich selbst nicht finden. Um dennoch aktiv zu sein (meckern kann ja jeder!), habe ich mich im Juni letzten Jahres dazu entschieden, den parteiunabhängigen OB-Kandidaten hier in Wuppertal zu unterstützen und leite mittlerweile seinen Wahlkampf. Hier konnte ich immens viel politische Erfahrung sammeln und gleichzeitig schon viel bewegen.

Hier schließt meine weitere Motivation an. Es ist im Bereich der bürgerschaftlichen Partizipation so viel zu tun. Die Menschen wollen sie, können ihre Forderung dazu aber allein nicht kanalisieren. An dieser Stelle muss viel Arbeit geleistet werden, Marketing wenn man so will. Dass viele Menschen parteiverdrossen sind, darf nicht zu einer allgemeinen Politikverdrossenheit führen. Neben der Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger, darf man aber die Parteipolitiker nicht vergessen. Hier ist die Arbeit für Aufklärung noch weitaus umfangreicher.

Dazu finden sich noch ganz viele weitere Motivationen, die mit Selbstverständnis einhergehen. Letztlich und das ist vielleicht sogar die stärkste Triebkraft, ist es die Freude an echter Demokratie und dem Austausch mit Menschen zu diesem Thema, um ein neues Verständnis dafür zu schaffen.