Stadt machen? Herausforderungen der Öffentlichkeitsbeteiligung

22.06.2021 18:30 - 20:00



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Dass Bürgerinnen und Bürger die Geschicke ihrer Stadt durch eigenes Handeln wesentlich prägen ist nicht nur eine alte Idee. Es gab und gibt dafür durchaus auch Beispiele in der Praxis. Allerdings trennt die heutige Wirklichkeit der »Öffentlichkeitsbeteiligung« eine große Kluft vom weitreichenden Konzept der »Bürgerstadt«. Derzeit scheint es vielfach nur noch um die Teilhabe an der Meinungsbildung zu kommunalen Planungsprozessen zu gehen.

Aber nicht nur wegen dieser Verkürzung einer alten Idee ist die heutige Praxis zu kritisieren. Sie bleibt auch vielfach hinter selbst gesetzten Ansprüchen zurück. Das lässt an der vielfach zu hörenden Forderung »Je mehr Beteiligung, desto besser“ zweifeln. Nimmt man etwa die inhaltliche Substanz von Beteiligungsprozessen als Gradmesser für deren Glaubwürdigkeit, dann ist es damit oft nicht weit her.

Um dies zu ändern wäre u.a. die klare Benennung von Gestaltungsspielräumen, die offene Aushandlung von widerstreitenden Interessen, die Vermeidung von zu starken Vereinfachungen bei komplexen Fragestellungen etc. und die beharrliche Arbeit an der Herausbildung einer kommunikativen Kultur vor Ort vonnöten. So könnte das Verständnis von Stadtentwicklung als Gemeinschaftsaufgabe wieder gestärkt werden.

Anmeldung bitte an: kdakein spam@kirche-duisburg.de oder telefonisch unter 0179 7587289.

Website der Veranstaltung: https://www.dasw.de/kalender/stadt-machen-herausforderungen-der-oeffentlichkeitsbeteiligung/

Veranstalter: Das W - Zentrum für urbanes Zusammenleben

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