Ein Haus für Demokratie und Menschenrechte – auch in Köln?

Es gibt sie schon, weltweit, z.b. in Seoul, Bern und Berlin, Häuser für Demokratie und Menschenrechte. Auch in Köln haben sich Menschen gefunden, die hier ein solches Haus schaffen möchten. Zusammengeschlossen haben sie sich im Verein “Initiativenhaus für Menschenrechte und Demokratie e.V.“.

Die Idee reifte schon vor einigen Jahren. Zuerst bei einzelnen Personen, bei jedem für sich. Dann erfuhren sie voneinander und merkten: Hey, wir wollen ja Ähnliches, wir wollen ja das Gleiche. Viele Gespräche, Austausch, Treffen und die Frage „Was müssen wir tun?“ folgten. Die Antwort: Anfangen, loslegen, Konzepte entwickeln und die Idee und den Wunsch in die Öffentlichkeit tragen. Und das taten wir! 

Und natürlich stellt Ihr euch die Frage: Warum das Ganze? Ganz einfach gesagt, weil es WICHTIG ist. Weil aber auch – und so steht es in unserem Konzeptpapier - Demokratie die Grundlage unseres freien und rechtsstaatlichen Lebens in einem gemeinsamen und friedlichen Europa ist. Jede demokratische Gesellschaft lebt von Räumen der Begegnung und des Austauschs, von Orten der Gemeinschaft, als Laboratorien und Werkstätten zur Erprobung gemeinwohlorientierten Engagements in seinen unterschiedlichen Facetten. Eine verantwortungsvolle Sonderrolle bei der Stabilisierung und Weiterentwicklung demokratischer Gesellschaften fällt hier insbesondere den Städten zu. Sie sind Taktgeber gesellschaftlicher Entwicklung. Hier kulminieren sich die kulturelle, ethnische, soziale, wissenschaftliche und ökonomische, genauso wie die zivilgesellschaftliche und die demokratisch-institutionelle Vielfalt.

Wir möchten, dass das Engagement für Menschenrechte und Demokratie nicht nur symbolisch, sondern ganz real einen zentralen Ort in Form eines Hauses in Köln bekommt. Das Haus, ein Ort der Begegnung, des Austauschs, der Vernetzung. Das Haus für Bildung und Beratung zu Menschenrechten, für Demokratie und zivilgesellschaftliches Engagement!

Der Start

Nach der offiziellen Vereinsgründung am 23.11.2018 ging's an die Arbeit. Veranstaltungen planen und durchführen, Kontakte schaffen und Unterstützer finden. So stellten wir am 16. Januar 2019 in einer Pressekonferenz unser Projekt, unser Ziel, unseren Verein erstmals der breiten Öffentlichkeit vor. Und was uns besonders freute. Diese Pressekonferenz fand gemeinsam mit unserer Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker statt, die unser Projekt unterstützt. 

Was uns wichtig ist

Unser Haus soll ein lebendiger Ort werden, wo in den Büros der ansässigen Initiativen gearbeitet und beraten, im Café diskutiert, im Co-Working-Space vernetzt, durch Ausstellungsräume flaniert und bei Veranstaltungen informiert wird. Es soll Raum entstehen für Austausch und Bildung zu Menschenrechten und Demokratie.

Sowohl etablierte als auch junge zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich für Menschenrechte und Demokratie einsetzen, sollen in unserm Haus einen Platz finden. Sei es, indem sie dort Bürofläche dauerhaft mieten, indem sie die Räumlichkeiten für Veranstaltungen oder Ausstellungen nutzen oder als Kooperationspartner*innen. 

Was lief bisher? 

Ein öffentlichen Beteiligungsprozess ist für uns natürlich Voraussetzung. So veranstalteten wir 2019 ein „Kick-Off“-Meeting, zu dem alle Kölner Bürger*innen eingeladen war. Der Raum in der „Alten Feuerwache“ war voll. Ideen wurden gesammelt, diskutiert, festgehalten, aufgeschrieben. Die Freude über den Zuspruch, den wir erhielten, hält noch immer an. Die Basis war geschaffen. Es folgten Stammtisch-Treffen, Informationsveranstaltungen, Vernetzungstreffen und -gespräche.

Spannend und informativ: Der Austausch mit anderen Projekten. So hatten wir u.a. Reinhard Wiesemann vom Unperfekthaus in Essen bei einer öffentlichen Veranstaltung zu Gast. Weitere Veranstaltungen sind geplant, in Zeiten von Corona leider nicht leicht zu realisieren. Aber gerne halten wir euch über unseren Newsletter auf dem Laufenden, wenn wieder Neues ansteht. 

Die Zukunft!

Noch haben wir unser ALLER Haus nicht, wir suchen weiter, wir sind optimistisch es zu finden, es aufzubauen, auszugestalten, viele Menschen dort zu treffen. Den Themen Menschenrechte und Demokratie – die unweigerlich miteinander verbunden sind – dort den gebührenden Raum zu geben.

Und wenn Ihr, die diesen Artikel jetzt gelesen habt, glaubt unser Projekt unterstützen zu können, zu wollen, oder wünscht über den Fortgang über informiert zu bleiben, geht auf unsere Homepage, nehmt Kontakt zu uns auf oder abonniert unseren Newsletter: http://initiativenhaus.de.

Pressemitteilung

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