| Jahr | Volksbegehren | Ergebnis |
| 1978 | Volksbegehren "Stop Koop" | Volksbegehren vom Landtag übernommen |
| 1974 | Volksbegehren "Aktion Bürgerwille" | Volksbegehren gescheitert |
Zwei weitere Initiativen erreichten zwar nicht die Phase des Volksbegehrens selbst, waren aber trotzdem erfolgreich:
Neben den von der Landesregierung als unzulässig angesehenen Volksbegehren
hat es eine weitere Initiativen gegeben, die die erforderlichen Unterschriften für den Zulassungsantrag gesammelt haben:
In den meisten dieser Fälle waren die Unterschriftenhürden die maßgebliche Ursache für die Nichtbetreibung der Volksbegehren. Dies gilt sowohl für die niedrige Hürde beim Zulassungsantrag, als auch für das hohe Quorum beim Volksbegehren.
Das Zulassungsantragsquorum von 3.000 Stimmberechtigten ist leicht zu erreichen. Den Initiatoren wurde die Illusion eines Erfolges vermittelt. Diese scheiterten dann unweigerlich mangels notwendiger organisatorischer Maßnahmen beim Volksbegehren (Unterschriftenquorum bis 2002 bei 20 Prozent der Stimmberechtigten, seitdem 8 Prozent) bzw. gaben nach Erkennen des aussichtslosen Unterfangens noch vor Antragstellung auf.

Dr. Guido Westerwelle
"Die FDP will mehr Möglichkeiten für Bürgerentscheide, Bürgerbegehren und Bürgerbefragungen auch auf Landes- und Bundesebene. Mehr direkte Demokratie soll die repräsentative Demokratie nicht ersetzen, sondern bereichern. Entscheidungen, die für unser Volk von grundlegender Bedeutung sind, müssen auch vom Volk getroffen werden."
Dr. Guido Westerwelle (FDP), Bundesaußenminister
Hier finden Sie Informationen zu Volksinitiativen die bisher in NRW stattgefunden haben.
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