Nicht wenige Bundestagsabgeordnete reagieren auf die von Bürgern an sie geschickten Postkarten zur Aktion Volksabstimmung. Hier finden Sie eine Übersicht interessanter Antworten von Abgeordneten aus Nordrhein-Westfalen.

"Zusammen mit meiner Partei unterstütze ich die Idee schon viele Jahre. (...) Daher stand im Wahlmanifest der SPD zur Bundestagswahl 2005: 'Wir brauchen mehr direkte Demokratie und damit den Volksentscheid.'"
Ulrich Kelber (SPD), stellv. Fraktionsvorsitzender, Wahlkreis Bonn

"Die FDP-Bundestagsfraktion will die Bürgerbeteiligung bei der Gesetzgebung stärken und hat deshalb als erste Fraktion im Deutschen Bundestag einen Gesetzentwurf zur Ermöglichung von Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid in das Grundgesetz vorgelegt."
Ulrike Flach (FDP), stellv. Fraktionsvorsitzende der FDP im Bundestag, Wahlkreis Mülheim-Essen I

"Das Grundgesetz hat sich nach den Erfahrungen aus der Weimarer Republik für eine strikt repräsentative Demokratie entschieden und bis auf die Neugliederung des Bundesgebietes (Art. 29) plebiszitären Elementen eine Absage erteilt. Auch wenn immer wieder die Anmerkung kommt, 'Bonn ist nicht Weimar' und Berlin auch nicht, so sprechen auch heute noch gravierende Gründe gegen eine Aufnahme plebiszitärer Elemente (...) in das Grundgesetz."
Wolfgang Bosbach (CDU), Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestags, Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis

"Volksbegehren und Volksentscheide gehören für mich zu einer lebendigen Demokratie dazu. Sie öffnen den politischen Prozess für neue Ideen, stoßen gesellschaftliche Debatten an und sorgen für mehr Mitbestimmung und eine bürgernähere Politik. Und die Grundrechte stellen sicher, dass dabei auch die Rechte der Minderheit gewahrt werden."
Bärbel Höhn, stellv. Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Wahlkreis Oberhausen - Wesel III

"Als Abgeordneter der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag unterstütze ich ausdrücklich Ihre Forderung nach einem bundesweiten Initiativrecht der Bürgerinnen und Bürger in Form der dreistufigen Volksgesetzgebung. (...) Aus meiner Sicht ist es ein zentrales Anliegen demokratischer Politik, Betroffene zu Beteiligten zu machen und so Resignation und Politikverdrossenheit entgegen zu wirken."
Paul Schäfer, verteidigungs- und abrüstungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Wahlkreis Bonn
Mehr Informationen zur Aktion Volksabstimmung:
Dr. Peter Gauweiler (CSU), Bundestagsabgeordneter

Mehr Reaktionen von Abgeordneten auf die "Aktion Volksabstimmung" finden Sie auf der Kampagnenseite
Was sagen die im Bundestag vertretenen Parteien zum Thema Volksentscheid? Antworten hierzu finden Sie auf unserer Bundesseite
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